Nach Ablauf dieser Sicherheitsfrist sollte das Fleisch entsorgt werden, selbst wenn es gut riecht oder aussieht. Aussehen und Geruch sind keine verlässlichen Indikatoren für eine bakterielle Verunreinigung.
Kühl- und Lagerstandards
Um Risiken zu minimieren und Restbestände zu erhalten:
Nach dem Kochen (oder Servieren) sofort kühlen, idealerweise innerhalb von 2 Stunden. An sehr heißen Tagen sollte dies früher geschehen.
Verwenden Sie luftdichte, flache Behälter, damit Lebensmittel schneller abkühlen und nicht mit Verunreinigungen in Kontakt kommen.
Gekochtes Hähnchen oder Geflügel sollte im Kühlschrank maximal 3 bis 4 Tage aufbewahrt werden. Danach können sich Bakterien auch bei niedrigen Temperaturen vermehren.
Wenn Sie es nicht innerhalb dieser Zeit verzehren, frieren Sie es ein. Durch das Einfrieren wird das Bakterienwachstum verhindert.
Und wie sieht es mit Überhitzung aus?
Durch das Wiedererhitzen werden zwar einige Bakterien abgetötet, aber nicht unbedingt alle Toxine, die beim längeren Stehenlassen von Lebensmitteln entstehen. Sind diese Toxine erst einmal vorhanden, können sie selbst dann zu Krankheiten führen, wenn die Bakterien abgetötet wurden.
Beim Wiedererwärmen gründlich erhitzen, sodass das Fleisch durchgehend heiß ist.
Im Zweifel: Wegwerfen!
Vorbeugen ist besser als Heilen. Wenn:
Das Fleisch liegt schon länger als 2 Stunden (bzw. 1 Stunde bei hohen Temperaturen) draußen.
Es herrschten warme Umweltbedingungen.
Du bist dir nicht sicher, wie lange er schon weg ist.
oder riecht schlecht/schleimig,
Dann wirf es weg.
Zusammenfassend
Gekochtes Fleisch, das länger als zwei Stunden (oder eine Stunde bei sehr hohen Temperaturen) bei Zimmertemperatur steht, kann riskant sein.
Besonders Hühnchen birgt Gefahren aufgrund der enthaltenen Bakterien und Toxine.
Reste sollten umgehend gekühlt, gut aufbewahrt und innerhalb weniger Tage verzehrt werden.
